Seychellen 2015

Die letzten Wochen waren so stressig bei uns, dass die Zeit nicht einmal für die weiteren Reiseplanungen reichte. Kurzerhand beschlossen wir deshalb ein Experiment zu wagen – Pauschalurlaub…gebucht im Reisebüro…auf eine kleine Insel… Wir fliegen auf die Seychellen – man gönnt sich ja sonst nichts J. Ganz so Standard wollten wir es dann doch nicht haben, weshalb wir die Hotels schlussendlich selbst aus dem Netz suchten, die einzelnen Reisebausteine individuell zusammenstellten und uns für ein Inselhopping über die 3 bekanntesten Seychellen-Inseln entschieden. Die Vorbereitungen verliefen bereits recht holprig und kurzfristig, irgendwann saßen wir dann aber doch voller Vorfreude im Flieger der Ethiopian Airlines nach Addis Abeba. 6,5 Stunden Nachtflug mit geringer Filmauswahl – auch wenn der Flug ruhig und Essen & Service gut waren, wurden wir wieder daran erinnert, dass wir doch eigentlich eine Flugpause einlegen wollten – nerv… Am internationalen Umschlagplatz der Ethiopian Airlines hatten wir dann am frühen Morgen 4 Stunden Aufenthalt – noch mehr nerv…. Insgesamt 6 Mal sind wir den gesamten Flughafen abgelaufen, zwischendurch wurden uns 8 Euro für einen kleinen Kaffee und eine Cola abgeknöpft – dreifach nerv…Der 4-stündige Anschlussflug nach Mahé verging dann jedoch verhältnismäßig schnell, auf dem Landeanflug konnten wir bereits die ersten Blicke auf das türkisfarbene Meer und die rießigen Korallenriffe erhaschen. Die Einreise hat keine 30 Minuten gedauert, ratzfatz wurden uns die Einreisestempel in Form der hier so berühmten Coco de Mer in die Pässe gedrückt, wir hatten unsere Koffer in der Hand, der erste ATM versorgte uns mit Seychellen-Rupie, die örtliche Reiseleitung empfing uns mit einem Namensschild und schon saßen wir im Auto und wurden an unser Hotel gefahren. Der erste Eindruck von Mahé war vielversprechend: 30 Grad und Sonnenschein und die Reiseagenturmitarbeiter trugen Krawatten und Halstücher mit Frangipani-Blüten-Aufdruck J. Mahé ist die Hauptinsel der Seychellen und mit einer Gesamtfläche von 150 km² auch die Größte der 115 Inseln. 90% der Bevölkerung leben hier – man kann sich also vorstellen wie entsprechend klein und unbewohnt die restlichen Inseln sind. Obwohl unser Hotel auf der anderen Seite der Insel lag benötigten wir nur 30 Minuten für die Fahrt – an die (sehr kleinen) Größenverhältnisse mussten wir uns erst noch gewöhnen. Der Empfang im Kempinski Seychelles Resort war super, nach einem Begrüßungsdrink und kühlen Erfrischungstüchern wurden wir mit dem Golfcaddy zu unserem Sea-View-Zimmer gefahren. Endlich fiel alle Anspannung von uns ab – die Anlage war wunderschön, unser Zimmer war passenderweise im Frangipani-Court untergebracht J. 50m², ein großes Bad, ein bequemes Himmelbett und ein gemütliches Wohnzimmer mit Obstkorb zur Begrüßung. Die erste Minibarfüllung war gratis, von unserer mit Liegen und einer Sitzecke ausgestatteten Terrasse aus waren es nur wenige Schritte bis ans Meer. Ein großer See, ein Gehege mit Rießenschildkröten, ein langer Pool, ein SPA, ein Fitnessstudio, die tägliche Zeitung – es war alles da was das Urlauberherz begehrte. Wir verloren keine Zeit und liefen direkt zum Strand wo uns die nächste positive Überraschung erwartete: es stimmte tatsächlich, der Sand war puderzuckerweiß, Kokosnusspalmen beugten sich formschön über ihn hinab, das Meer schimmerte in unzähligen Blau- und Türkistönen. Schon verständlich, wieso es für so viele Menschen ein echter Lebenstraum ist einmal hier ihren Urlaub zu verbringen. Einziger kleiner Wermutstropfen war der recht hohe Wellengang, baden konnte man jedoch trotzdem. Wir suchten uns ein ruhiges Plätzchen und erholten uns von den Strapazen der Anreise. Wie immer in Äquatornähe wurde es um Punkt 18 Uhr dunkel, wir machten uns frisch und beobachteten mit einem kühlen Sey Brew auf den Liegestühlen unserer Terrasse den beeindruckenden Sternenhimmel. Dann ging es zum Abendessen, völlig untypisch für uns hatten wir in diesem Hotel Halbpension gebucht, was wir auch nicht bereuen sollten: jeden Abend erwartete uns ein großes, abwechslungsreiches Themenbuffet mit verschiedenen Live-Cooking-Stationen. Das heutige Motto lautete „Europa“ und so schlemmten wir uns durch Prosciutto-Schinken und Manchego-Käse, warme Brezen, Salate, frische Pizza & Pasta, Fleischgerichte mit Rosmarinkartöffelchen, Schwarzwälderkirschtorte und vielem mehr, dazu gab es frisch gepressten Ananassaft – lecker! Vollgefuttert machten wir es uns anschließend in unserem Zimmer gemütlich und schliefen die Nacht himmlisch gut. 

Wir schliefen gemütlich aus und schlenderten dann bei strahlendem Sonnenschein zum Frühstück. Wie zu erwarten blieben auch hier keine Wünsche unerfüllt, Tatj´s unangefochtenes Highlight waren natürlich die kleinen Schokocroissants JFür ganz Verwöhnte gab es sogar einen Moet-Stand, an welchem es soviel gratis Schampus und Champagner-Cocktails gab wie man nur wollte. Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang durch die schöne Anlage machten wir es uns wieder in der Sonne am Strand gemütlich und verbrachten den Tag mit baden, lesen, schnorcheln und sonnen – herrlich! Über uns kreisten Flughunde und man musste nur wenige Meter hinausschnorcheln um Kugelfische, Papageifische und vieles mehr zu entdecken, auch wenn das Schnorchelvergnügen durch das aufgewühlte Meer nicht ganz so atemberaubend wie erhofft war. In den letzten Wochen hatte es wohl viel geregnet und weit Draußen auf dem Meer tobten noch immer Stürme, was man auch hier am Ufer noch etwas spürte. Am Nachmittag testeten wir kurz den Pool, der jedoch mit dem schönen Meer hier nicht mithalten konnte, genehmigten uns noch eine Tasse Kaffee auf unserer Terrasse und dann ging es bereits zum Abendessen. Heute gab es arabische Küche – Hummus, Falafel, Schawarma, Baklava – alles wieder super lecker! Nach dem Essen machten wir es uns noch einmal mit unseren Büchern gemütlich, dann war auch der zweite Urlaubstag schon vorbei. 

Der Tag begann auch heute mit einem leckeren und ausgiebigen Frühstück, anschließend gingen wir wieder ans Meer. Eigentlich wollten wir heute etwas unternehmen, das Preisniveau hat uns jedoch abgeschreckt – ein halber Tag Hochseefischen kostete 500 Euro pro Person, ein Schnorcheltrip zu einer vorgelagerten Insel sollte uns Beide 250 Euro kosten und auch die Preise im hoteleigenen SPA ließen einem den Atem stocken…. Nicht weiter tragisch, dann verschoben wir solche Aktivitäten einfach auf die nächste Asienreise und chillten uns hier wieder an den Puderzuckerstrand. Später zog es sich etwas zu, weshalb wir uns auf unsere Terrasse zurück zogen und dort einen gemütlichen Nachmittag verbrachten bevor wir uns am Abend in der Lobby mit einem Herren der örtlichen Reiseagentur trafen um unseren für Morgen gebuchten Mietwagen (so ganz ohne irgendeinen Ausflug ging es dann doch nicht) entgegen nahmen. Das gestaltete sich als sehr lustig, der Herr war nämlich total betrunken JLallend erklärte er uns das Fahrzeug, wies ca. 38 mal darauf hin, dass wir links fahren sollten und lachte schallend über seinen Lieblingssatz „Don´t park under a coconut tree“ – ah ja. Das Abendessen war auch heute wieder fantastisch, es gab kreolische Küche, dazu sang ein Einheimischer mit Gitarre sehnsuchtsvolle Lieder über die Seychellen. Papayasalat, Krabbensalat, scharfer Hühnchensalat, Kokosdressing, würziges Curry, gegrillter Fisch, gebackene Bananen – alles war wieder sehr lecker. In unserem kleinen Garten chillten wir uns nochmal auf die Liegen und zählten die Sternschnuppen im nachtblauen Himmel.

Nach dem Frühstück brachen wir heute direkt mit unserem Mietwagen zur Inselerkundung auf. Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung, es war den ganzen Tag über regnerisch und bewölkt, unser Plan zwischendurch immer mal wieder an einem der schönen Strände und Buchten anzuhalten um zu baden und zu schnorcheln ging somit leider nicht auf. Nichts desto trotz machten wir uns einen schönen Tag, fuhren die komplette Insel ab, hielten immer mal wieder an um einige Fotos zu schießen, deckten uns im Supermarkt mit Snacks und Getränken ein und genossen die Aussicht auf das Meer von den hoch gelegenen Gebirgsstraßen im Nebelwald des Inselinneren. Wir liefen einen auf Holzbohlen gelegenen Spazierpfad entlang und passierten kleine lauschige Orte mit süßen Lädchen, schönen Kirchen und bunt bemalten Schulen. Alle Menschen waren sehr freundlich und die Insel gefiel uns wirklich gut, es war beeindruckend wie tropisch grün das Inselinnere mit seinen vielen Pflanzen, Lianen und Nebelwäldern war. In der Hauptstadt Victoria bummelten wir über den Markt, schauten uns den Hafen und den Clocktower an und stöberten an den kleinen Souvenirlädchen. Was uns sofort auffiel – auch hier gab es keine Cafés oder Bars am Straßenrand, die zu einer kurzen Pause einluden, das gleiche war uns in diesem Jahr bereits in Namibia aufgefallen, offensichtlich war dies auf dem afrikanischen Kontinent nicht üblich – schade eigentlich! Eine weitere Verbindung zu Namibia fanden wir im Sortiment des Supermarktes, hier gab es die gleichen Produkte und Marken wie in Windhoek. Auch die Servicekräfte, die wir im Verlauf dieser Reise noch erleben durften, erinnerten sehr an Namibia – man war zwar freundlich, aber (um es mal auf den Punkt zu bringen) nicht gerade zuvorkommend und zudem sehr langsam. Zurück in unserem Hotel machten wir es uns mit einem Savanna Dry auf unserer Terrasse gemütlich und beobachteten eine (sehr kitschige) Hochzeit am Strand. Auch das letzte Abendessen im Kempinski schmeckte wieder fantastisch, das heutige Motto war genau unser Ding: Tex-Mex stand heute auf dem Speißeplan. Frische Fajitas und Chicken-Burger, Taccosalat mit Avocadocreme – wir ließen es uns noch einmal richtig gut gehen bevor wir es uns ein letztes Mal in unserem traumhaften Sea-View-Room gemütlich machten. 

Nachdem wir alles zusammengepackt hatten frühstückten wir noch einmal ausgiebig und warteten dann in der Lobby auf unseren für 8 Uhr angekündigten Transfer an den Hafen. Leider hatte uns dieser wohl vergessen, um 08:40 Uhr kam dann ein Ausflugsreisebus vorbei und sammelte uns ein, glücklicherweise hatte die Fähre 30 Minuten Verspätung und wir schafften es noch rechtzeitig an Board. Die Cat Cocos, ein sogenannter Highspeed-Katamaran, brauchte nur eine gute Stunde bis nach Praslin – doch diese Stunde war ein echter Horrortrip! Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit bretterten wir durch die, vom bereits erwähnten Gewitter auf hoher See sehr hohen, Wellen hindurch, die Gischt spritze mehrere Meter hoch, wir schaukelten von links nach rechts, von oben nach unten. Es dauerte nicht lang, da hörte man die ersten unschönen Geräusche der Passagiere, deren Mägen diesem Seegang nicht gewachsen waren. Nach und nach stimmten immer mehr mit ein und nach 20 Minuten übergaben sich ungelogen ¾ der Passagiere – überraschenderweise inkl. Jan. Immerhin lenkte die Versorgung ihres Mannes Tatj von ihren Todesängsten ab und irgendwann war auch diese Fahrt vorbei und wir kamen auf Praslin an. Wir erwischten gerade noch die Anschlussfähre und fuhren mit einem kleineren Speedboat ca. 15 Minuten auf die Nachbarinsel La Digue, unserem heutigen Ziel. La Digue ist mit nicht einmal 10 Km² die kleinste der 3 bewohnten Seychellen-Hauptinseln, gilt jedoch als die Schönste unter ihnen. Fahrzeuge gibt es hier kaum, bevorzugtes Fortbewegungsmittel sind Fahrräder und Ochsenkarren. Happy die Anreise überstanden zu haben ließen wir uns von unserem Transfer ins Oceanes Selfcatering fahren, quatschten hier lange mit der Guesthousebetreiberin und checkten in unser wunderschönes Apartment mit einer großen Terrasse, Whirlpool und Liegestühlen im Garten ein. Wir hatten es uns gerade im Daybed auf der Terrasse gemütlich gemacht als unser Reiseleiter kam und uns darüber informiere, dass das gebuchte Apartment überbucht sei und wir umziehen müssten. Alles diskutieren half nichts, wir mussten unsere Koffer wieder packen, diskutierten dann sogar noch über den Transfer zum neuen Hotel (die Agentur sagte uns wir sollten uns ein Taxi nehmen dabei hatten wir ja extra pauschal inkl. aller Transfers gebucht) und mussten dann nochmal 30 Minuten auf den Fahrer warten – wieder einige verschenkte Urlaubsstunden… Schon jetzt waren wir mega genervt und ärgerten uns grün und blau, dass wir entgegen unserer Prinzipien im Reisebüro gebucht hatten, dass würde uns sicher kein zweites Mal passieren LIrgendwann wurden wir dann ins Hotel L´Ocean gebracht. Wir wurden nett begrüßt und bekamen ein liebevoll dekoriertes Zimmer mit grandiosem Meerblick. Die Anlage war nett gestaltet, überall standen Muscheln und Figuren herum, es gab eine Außendusche zur Erfrischung wenn man vom Strand kam und von der Restaurantterrasse hatte man ebenfalls einen tollen Blick aufs Meer. Trotzdem war es eben nicht das was wir gebucht hatten, wir hatten nun keine Küche und somit keine Möglichkeit zur Selbstversorgung mehr, auch keinen Garten mit Liegestühlen zum chillen und auch keinen Pool mehr. Das Bett im Hotel L´Ocean war sehr ungemütlich, aus der Dusche kam kaum Wasser, der Safe war defekt. Es war kein Horror-Hotel, aber wir haben und hätten es schlicht und ergreifend nicht gebucht. Wir beschlossen das Beste aus der Situation zu machen liefen gleich los zur einer nahegelegenen Bucht. Das Inselfeeling nahm uns schnell gefangen – der Sand war hier noch weißer, das Meer noch türkisfarbener, die Palmen wogen bilderbuchhaft vor den großen Granitfelsen. Giftgrüne Geckos flitzten über den Weg, am Himmel kreisten rote und gelbe Vögel. Große Krabben huschten über den Strand, handtellergroße Spinnen warteten in ihren Netzen auf Beute und auf der einzigen Straße zogen Touristen und Einheimische gemächlich auf Fahrrädern ihre Runden. Wir entspannten uns etwas in der Sonne, gegen Abend lasen wir auf unserem Meerblick-Balkon noch etwas und beschlossen dann unser Hotelrestaurant mit der schönen Terrasse auszuprobieren. Fataler Fehler – das Chicken-Curry und der gegrillte Fisch schmeckten nur mäßig, wir waren die einzigen Gäste und die Bedienung war dermaßen unfreundlich und demotiviert – sowas haben wir selten erlebt. Als dann die Rechnung kam rechneten wir sicherheitshalber noch einmal nach und wurden prompt fündig – sie hatte zwar 15% VAT notiert, aber 30% berechnet – ein enttäuschendes Erlebnis! Genervt lagen wir dann recht früh in den Betten und versuchten so gut es ging zu schlafen.

Das Frühstück am nächsten Morgen entschädigte zumindest etwas für die unruhige Nacht: bei strahlendem Sonnenschein, mit Blick auf das türkisfarbene Meer gab es Kaffee und Tee, frisch gepressten Fruchtsaft, einen Teller voll exotischer Früchte, Marmeladentoast und Eierspeißen. Danach setzen wir uns noch einmal mit der Reiseleitung von Masons Travel (der örtlichen Vertretung von Thomas Cook und Meier´s Weltreisen) zusammen, konnten sie immerhin davon überzeugen, dass wir alle Transfers bereits gebucht und gezahlt hatten (man versuchte kurzzeitig uns auch diese noch in Abrede zu stellen) und füllten ein Beschwerdeformular aus, leider ließ sich unser Hotelproblem trotzdem nicht lösen. Für den recht stolzen Preis von 900 SCR (66 Euro, dafür bekam man in Spanien einen Mietwagen für die ganze Woche) liehen wir uns für 3 Tage absolute Schrott-Fahrräder aus, konnten uns nun aber standesgemäß auf der Insel fortbewegen. Das taten wir dann auch, wir fuhren die beschauliche Insel ab, durch tropisches Grün im Inselinneren, vorbei an malerischen Badebuchten und durch das winzige Örtchen La Passe. Wir stoppten immer mal wieder am Supermarkt, am Meer, an der Dorfkirche oder einem Denkmal. Den restlichen Tag verbrachten wir dann am Strand (genau genommen an 3 verschiedenen Buchten), konnten jedoch auch hier aufgrund starker Strömungen oder einsetzender Ebbe nicht schnorcheln. Am Abend fuhren wir wieder mit den Rädern nach La Passe und gingen zum Abendessen in das Restaurant „Chez Marston“. Für seychellische Verhältnisse (wir waren nunmal in Afrika) war der Service sehr aufmerksam, wir saßen gemütlich auf einer von Pflanzen umwucherten Terrasse und das Essen schmeckte ausgezeichnet: Frühlingsrollen, Chicken-Kebab und Fisch in Kokosmarinade, dazu ein kühler Weißwein. Gemütlich radelten wir im Schein unserer Stirnlampen dann zurück ans Hotel, saßen noch kurz auf der Terrasse und schliefen dann bis auf einen kurzen, heftigen Regenschutt in der Nacht halbwegs durch.

Der erste Schock des Tages ließ nicht lange auf sich warten – Tatj erwachte über und über mit roten, juckenden Pusteln am ganzen Körper! Nach einem schnellen Frühstück schwangen wir uns gleich auf die Räder und radelten ins Logan Hospital (das seinem Namen „Hospital“ nicht wirklich gerecht wurde, nennen wir es „einfache Arztpraxis mit Meerblick“). Egal wie groß oder klein – der Service war ausgezeichnet. Die Ärztin wusste sogleich was zu tun war, Tatj bekam eine Steroid-Infusion gelegt sowie 2 verschiedene Cremes und Tabletten (jeweils für Morgens und Abends) mit auf den Weg. Aufgrund der sprachlichen Barrieren konnten wir nicht genau herausfinden was es denn genau war („Insect or Infect“), es würde jedoch leider noch ca. 1 Woche bleiben und jucken LImmerhin würde es uns bis auf den Juckreiz nicht weiter beeinträchtigen, Sonne und Meersalz störten den Ausschlag nicht. Im „Fish Trap“ (einem Restaurant mit Strandbar direkt am Hafen) tranken wir erstmal etwas und Tatj versuchte sich von dem Schrecken zu erholen (schließlich sind Ärzte und Krankenhäuser so garnicht ihr Ding). Weiter ging es zum L´Union Estate, einer Art Naturpark, in welchem sich der angeblich schönste Strand der Welt befand, der berühmte Anse Source d´Argent. Natürlich war beim Eintreten somit erstmal eine extra Gebühr fällig *grummel*. Trotzdem war der Besuch im Park sehr schön, mehrere Spazierwege führten durch Kokosnuss-, Bananen- und Vanilleplantagen, vorbei an Seen, einem alten Friedhof, einer altertümlichen Farm und einer Werft. Vor einem großen Monolithen gab es ein Gehege mit Rießenschildkröten, die wir füttern und streicheln konnten. Kurz darauf erreichten wir ihn – den schönsten Strand der Welt. Naja, wie das halt so ist, wenn etwas groß angekündigt wird…. Natürlich war die Bucht sehr schön, aber wie zu erwarten war sie auch sehr überfüllt. Und ob sie jetzt tatsächlich schöner war als die anderen Buchten der Insel lassen wir mal in Frage gestellt… wir legten uns ein Stündchen in die Sonne und gingen baden, schnorcheln war auch hier derzeit leider nicht möglich. Gegen Mittag schwangen wir uns wieder auf die Räder und fuhren ganz in den Südosten der Insel zum Grand Anse. Die Fahrt führte durch dichtes Grün, vorbei an einigen vereinzelten Häusern, dann waren wir auch schon da – wild brandete das Meer an den weißen Strand, unzählige Blautöne schimmerten in der Sonne. Sehr schön anzusehen, mehr jedoch leider nicht – an der Grand Anse herrscht aufgrund der starken Strömungen striktes Badeverbot. Wir sonnten uns ein wenig und überlegten dann die Wanderung zur Anse Coco zu laufen, so langsam machte sich Tatjs Ausschlag jedoch bemerkbar und begann heftig zu brennen und jucken, offensichtlich ließ die Wirkung der Infusion langsam nach… so machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel und behandelten Tatj mit kalten Duschen, Cremes, der kühlenden Klimaanlage und Schokokeksen JNun war es besonders ärgerlich, dass wir in ein anderes Hotel gebracht wurden, ein kühlender Pool wäre nun genau das Richtige für Tatjs Haut LAm Abend spazierten wir gemütlich nach La Passe und gingen im Fish Trap essen, Burger für Jan und ein Chicken-Curry für Tatj – super lecker und das einzige gratis Wifi der Insel gab es hier noch on top. So saßen wir dann lange mit Blick aufs Meer und ließen den Abend entspannt ausklingen bevor wir zurück zum Hotel schlenderten. Die Nacht war dann leider alles andere als erholsam, Tatj bekam aufgrund des ständigen Juckreizes kaum ein Auge zu L.

Nach dem Frühstück fuhren wir ins Veuve Nature Reserve, einem kleinen Naturpark im Inselinneren. Auf kleinen Wanderwegen spazierte man hier durch dichtes Grün und konnte allerhand einheimische Tiere und Pflanzen entdecken wie zB. rießige Takamaka-Bäume oder große Spinnen und Eidechsen. Zur Mittagszeit mussten wir noch eine kurze Zwangspause im Hotel einlegen und Tatjs Haut kühlen und verarzten, dann fuhren wir zur recht unbesiedelten Nordostküste der Insel. Wir genossen die schönen Ausblicke auf die unterschiedlichen Badebuchten, viel anders als auf der restlichen Insel sah es hier jedoch auch nicht aus. Highlight war die Bar von Jules die wir unterwegs zufällig entdeckten – eine echte Strandbar mit frisch gemixten Säften und Smoothies und frischer Kokosnuss – lecker! Wir chillten anschließend noch etwas am Strand und beobachteten einen jungen Hund, der hektisch wedelnd am Strand die Krabben ausbuddelte und mit den armen verängstigten Tieren spielte. Nach einem weiteren Stop zur Pflege von Tatjs Ausschlag im Hotel und einer Runde Karten in der kühlen Klimaanlage fuhren wir wieder ins Fish Trap, fläzten uns an den Strand und gönnten uns 2, 3 Bierchen und Cocktails (so langsam befiel uns der Inselkoller, ihn mit einem kleinen Schwipps zu bekämpfen erschien uns die beste Lösung J). Am Abend liefen wir wieder nach La Passe und aßen (mangels weiterer Auswahl) wieder bei Chez Marston zu Abend, heute gab es Thunfischsalat und Knoblauchbaguette für Tatj, eine Pizza für Jan und zum Dessert Nougat-Kokos-Crepes – alles wieder ausgezeichnet. Zurück im Hotel fielen wir recht schnell in die Betten und Tatj konnte zum Glück schon etwas besser schlafen als die Nacht zuvor.

Heute hieß es wieder packen und Abschied nehmen, was uns aufgrund der vielen Enttäuschungen die wir hier auf der Insel erleben mussten nicht ganz so schwer fiel. Wir spazierten nach dem Frühstück noch etwas umher, entdeckten dabei eine freilebende Rießenschildkröte mit der wir einige coole Fotos machten und verbrachten die restliche Wartezeit dann mit lesen. Die kurze Fahrt zur Jetty brachten wir schnell hinter uns, natürlich gab es erstmal Probleme mit unserem Ticket, doch unser Reiseleiter war zum Glück am Hafen vor Ort und konnte diese recht schnell lösen. Die kurze Überfahrt nach Praslin und der 5-minütige Transfer zu unserem letzten Hotel vergingen ebenfalls ratzfatz und schon konnten wir im Hotel Chalets Cotes Mer einchecken. Wir wurden mit Erfrischungstüchern und einem Drink empfangen, die Angestellten waren sehr nett und die gesamte Anlage gefiel uns richtig gut. An einem Hang gelegen und mit traumhaftem Meerblick verteilten sich die einzelnen Gebäude zwischen wunderschönen bunten Blumen, Pflanzen und Palmen, das Restaurant war auf Stelzen über das Meer gebaut und absolutes Highlight war der traumhafte Infinity-Pool mit Meerblick – herrlich! Um ihn herum versteckten sich überall Liegen und lauschige Plätzchen zum Chillen, über einige Stufen konnte man auch ins Meer zum Baden. Auch unser Zimmer war toll, sehr groß, gemütlich eingerichtet und hatte einen wunderschönen Balkon mit Meerblick, einzig der Zimmerservice ließ etwas zu wünschen übrig. Natürlich machten wir uns gleich auf den Weg zum Pool, besonders Tatj genoss es ihren Ausschlag nun endlich richtig kühlen zu können. Danach schlenderten wir den kurzen Trampelpfad zur Jetty entlang und erkundeten die Gegend – leider wurden wir hier etwas enttäuscht. Wieder keine Promenade, keine Restaurants oder Bars, nicht einmal Gehwege (weshalb wir auf unserem Spaziergang beinahe überfahren wurden) und auch keine schönen Strände oder Badebuchten. Immerhin fanden wir einen Supermarkt und „Jennys Bakery“, wo wir uns mit Fruchtslushes und ein paar Keksen eindeckten. Am Abend testeten wir das Hotelrestaurant – für 25 Euro gab es hier ein täglich wechselndes 3-Gang-Menue mit zwei Hauptgängen zur Auswahl. Der Service war ausgezeichnet, unser Tisch liebevoll dekoriert, wir hörten das Meer unter uns rauschen und blickten auf den endlosen Ozean während wir uns Thunfisch-Carpaccio, Salat & Brot zur Vorspeiße, Rindfleischpastete mit Kartoffeln, Gemüse & Reis zum Hauptgang und einen Caramel-Flan mit einer Tasse Kaffee zum Dessert schmecken ließen. 

Auch das Frühstück im Hotel Chalets Cotes Mer konnte überzeugen – ein vielfältiges Buffet mit großer Getränkeauswahl und Meeresbrise – nur die frechen Vögel nervten ein wenig. Da das Wetter etwas trüb und nieselig war schnürten wir frisch gestärkt die Wanderschuhe und machten uns auf den Weg zum einzigen Nationalpark des Landes – dem Vallee de Mai. In diesem dschungelartigen Tal gibt es neben einigen endemischen Tieren und Pflanzen vorallem die berühmte Coco de Mer, die weltgrößte Nuss, zu bestaunen. Wir waren erst wenige Schritte gelaufen als ein Auto neben uns anhielt und fragte, ob es uns nicht für 50 SCR hinfahren sollte. Da es gerade anfing zu nieseln willigten wir spontan ein. Der Eintritt in den Nationalpark war mit über 20 EUR p.P. zwar happig, gelohnt hat es sich jedoch allemal. Wir durchstreiften das ganze Gebiet, um uns herum dichter tropisch feuchter Dschungel, wanderten alle Wanderwege, entdeckten Gekkos und Vögel, unzählige verschiedene Palmenarten, rießige Jackfrüchte, Bambushaine und natürlich auch die berühmte Coco de Mer. Gegen Mittag fuhren wir mit dem Bus zurück ans Hotel (Busfahren war übrigens sehr einfach – eine Fahrt kostete 5 SCR für unklimatisierte und 10 SCR für klimatisierte Busse, unabhängig davon wie lange man mitfuhr) und machten es uns mit Kaffee und Keksen auf unserem Balkon gemütlich. Etwas später brachen wir wieder auf und fuhren die Ostküste bis zum Anse Boudin hoch. Leider wurden wir wieder enttäuscht, es gab auch hier keine Promenade mit Restaurants und Bars und die Strände waren auch bei weitem nicht so schön wie auf Mahé oder La Digue. Am Anse Volbert, dem touristischen Hotspot der Insel, fanden wir immerhin 2 Restaurants, beide öffneten jedoch erst um 19 Uhr. Da der letzte Bus an unser Hotel bereits um 19 Uhr fuhr wurde es somit leider nichts mit einem schönen Abendessen in diesem Restaurant. Etwas unentschlossen liefen wir umher und fragten uns, ob die anderen Urlauber etwa alle in ihren Hotels aßen, als plötzlich mit einem lauten Plopp eine große Kokosnuss nur wenige Zentimeter neben einem kleinen Kind auf die Straße fiel. Das Kind sprang erschrocken zur Seite, die Eltern lachten nur… Mangels Alternativen fuhren wir zurück an unser Hotel, für das heutige 3-Gang-Menue hätten wir uns jedoch bereits am Mittag anmelden müssen, also blieb uns nichts anderes übrig als bei Jennys Bakery vorbeizuschauen. Hier erstanden wir 2 große Pizzen sowie Tiramisu und Brownies zum Dessert und veranstalteten ein kleines Picknick auf unserer Terrasse. In dieser Nacht konnte Tatj das erste Mal wieder durchschlafen, so langsam setzte endlich eine Besserung des Hautausschlags ein.

Heute war das Wetter zum Glück wieder super, so konnten wir nach dem Frühstück gleich zum Pool gehen und verbrachten hier den ganzen Tag. Zwischendurch holte Jan uns im Supermarkt kalten Appletizer und Eis, etwas später versuchte er es noch einmal mit Schnorcheln, doch das Meer war auch hier einfach zu aufgewühlt um etwas zu sehen. Am späten Nachmittag, nach einer erfrischenden Dusche, machten wir es uns mit Tiger Bier, Savanna Dry und Erdnüssen zum ausgiebigen Sundowner auf unserem Balkon gemütlich, bevor wir uns auf den Weg zum Abendessen machten – nach der Erfahrung gestern wieder in unserem schönen Hotelrestaurant. Auch heute schmeckte es wieder ausgezeichnet, es gab Pasta Carbonara mit frischem Parmesan und selbstgebackenem Brot vorweg, zum Hauptgang Hähnchenbrust mit Alioli-Soße, Gemüse und Reis und ein Schokomousse zum Dessert. Im Bett schalteten wir das erste Mal den TV ein und schauten kurz den lokalen Seychellen-Sender (es gab nur 2 Sender zur Auswahl), dann war auch dieser Urlaubstag zu Ende.

Eine letzte Chance wollten wir der Insel noch geben, so machten wir uns nach dem Frühstück mit dem Bus auf den Weg zur Grand Anse, dem Touristenzentrum auf der Westseite der Insel. Leider war auch hier wieder nichts los und die Strände nichts Besonderes. Spontan entschlossen wir uns den Salazie-Track, der quer über die Insel führte, zu wandern. Durch dichten Dschungel, Palmenhaine und Bananenplantagen ging es erst recht steil hinauf, dann angenehm durch das Inselinnere mit tollen Ausblicken auf die Küste und schließlich wieder bergab, ein Stückchen an einem Flusslauf entlang bis zur anderen Seite der Insel zur Cote D´Or. Hier erfrischten wir uns kurz in einem Flüsschen, dann fuhren wir mit dem Bus zurück ans Hotel. Eine schöne Wanderung, trotzdem etwas enttäuschend, bis auf den Anse Lazio haben wir die ganze Insel erkundet und keine sonderlich schönen Strände gefunden und wenn sich alle anderen Urlauber der Insel an eben diesem Strandabschnitt tummelten, ist der sicherlich auch nichts für uns… so machten wir es uns noch einmal an unserem schönen Infinity-Pool bequem, ließen uns abschließend noch einmal das 3-Gänge-Menue unseres Hotelrestaurants schmecken, lasen unsere Bücher zu Ende und legten uns schlafen.

Bereits um kurz nach 8 wurden wir im Hotel abgeholt und zum Fähranleger gebracht, wo wir mit der 9 Uhr-Fähre zurück nach Mahé fuhren. Kam uns zwar alles reichlich früh vor, die Reiseleitung meinte jedoch, wenn die Mittagsfähre wieder Verspätung hätte könnten wir Probleme bekommen unseren Flug zu erwischen und es wäre dann unser Risiko, wenn es nicht klappen würde, so fügten wir uns und nahmen die frühe Fähre. Die Fahrt war glücklicherweise auch nicht ganz so schlimm wie vor einer Woche und wir standen sie ohne nennenswerte Ereignisse durch. Auch der letzte Transfer klappte und man lieferte uns um 11 Uhr am Flughafen von Mahé ab – wir hatten nun noch 6 Stunden Zeit bis zum Abflug! Einmal mehr ärgerten wir uns über die schlechte Organisation und schworen uns nicht das erste Mal in diesem Urlaub nie wieder mit einem Reiseveranstalter zu verreisen! 4 Stunden lang saßen wir dann neben unseren Koffern auf billigen Plastikstühlen unter einem Ventilator und warteten darauf, dass die Zeit verging. Dann endlich konnten wir Einchecken. Der Flug war dann soweit in Ordnung, in Addis Abeba ergatterten wir zwei Liegen im Terminal und konnten etwas chillen und die vielen unterschiedlichen Gäste aus den entlegensten Winkeln der Erde beobachten – wirklich ein spannender Umschlagplatz hier, wir sahen die fremdartigsten Gewänder und Trachten an den umherlaufenden Menschen. Auch der zweite Flug verging dann halbwegs erträglich und die Fahrt mit dem Flughafenairliner nach Hause klappte problemlos.

Fazit

Uns ist bewusst, dass auf dieser Reise einfach viele Dinge zusammenkamen, die unser Bild der Seychellen sicherlich etwas trüben. Zusammenfassend fanden wir die Inseln wirklich hübsch, das Meer türkis, die Strände weiß und das Feeling auf La Digue tatsächlich paradiesisch. Unsere Vorstellung vom Himmel auf Erden wurde jedoch nicht erfüllt. Neben den schönen Stränden hatten die Seychellen leider nicht viel zu bieten – man konnte nichts unternehmen, vorallem am Abend nicht, es gab ja keine Strandpromenaden, Bars, Ausgehviertel, Shoppingzentren oder Nachtmärkte, das gesamte Leben spielt sich in den Hotels ab. Diese waren zwar schön, jedoch keinesfalls schöner als anderswo auf der Welt, nur deutlich teurer waren sie. Der Service war überall „afrikanisch“, das Essen kein besonderes Highlight, das Preisniveau für die wenigen angebotenen Aktivitäten völlig überteuert. Hinzu kam unser persönliches Pech auf dieser Reise – die unerwartet schreckliche Fährfahrt, der Krankenhausbesuch wegen Tatjs Ausschlag, die lange Warterei in Addis Abeba. Und dann der Ärger mit der Reiseleitung…. Mehrere Transfers wurden uns in Abrede gestellt und wir verbrachten viel Zeit vor Ort damit herumzudiskutieren, ein Transfer kam viel zu spät, aus einem Hotel wollte man uns einen Tag zu früh herauswerfen, am Abreisetag ließ man uns 6 Stunden am Flughafen sitzen. Und dann noch die Krönung mit dem Hotel auf La Digue, wo man uns zuerst in unser Hotel einchecken ließ, wir dann alles einpacken mussten und gezwungen wurden in ein schlechteres Hotel zu gehen, welches wir garnicht gebucht hatten. Es war nicht nur unser Eindruck, dass dieses Hotel deutlich schlechter war, als das von uns gebuchte, die Bewertungen im Internet bestätigten unsere Meinung. Und dann versuchte man uns dort im Restaurant auch noch zu betrügen…. All dies trübt unser Bild dieser Reise sicherlich, auch die anschließende 8-wöchige (!) Diskussion mit Thomas Cook in Deutschland und die lächerlichen 100 Euro als Entschädigung trugen sicher nicht zu einem positiveren Eindruck bei. Nichts desto trotz hatten wir eine schöne Zeit, konnten uns erholen und sind um viele neue Eindrücke reicher. Und gelernt haben wir daraus auch – NIE WIEDER REISEVERANSTALTER, NIE WIEDER THOMAS COOK UND CO!

Und hier noch unser Reisevideo zu den Seychellen 2015: