Kroatien (4 Wochen)

Uns war einfach nochmal nach ein wenig mehr Meer, weshalb wir spontan noch einige Nächte in Istrien verbrachten. Im Camp Finida ließen wir es uns einfach gut gehen, Lenia ging das erste Mal in ihrem Leben im Meer baden, wir aßen frischen Fisch auf der Restaurantterrasse mit Meerblick und lernten nette Reisende kennen. Auf einem Bootsausflug von Novigrad nach Rovinj spielte Zoé den ganzen Tag mit der kleinen Amelie und wir alle hatten eine prima Zeit! Auf dem riesigen Camp Umag fanden wir ein ruhiges Plätzchen unter Pinien, der große Aquapark war nicht weit. Gemeinsam mit unseren Reise-Freunden Lui und Steffi aus der Schweiz genossen wir die Tage am Meer, schauten uns das hübsche Örtchen Novigrad an, gingen lecker Essen und spielten abends sogar noch ein paar Spiele als die Kids schon im Bett waren. Einfach eine tolle, erholsame Zeit!

 

Nur wenige Wochen später verschlug es uns schon wieder hierher, es war aber auch einfach zu schön (und die Reisemöglichkeiten in diesem Jahr ja auch recht begrenzt). Der Start war wettertechnisch leider ziemlich holprig. Von einem gemütlichen Autocamp im Hinterland mit vielen Katzen hatten wir praktisch garnichts außer Regen, sicherheitshalber mieteten wir uns deshalb für ein paar Tage über Zoé´s Geburtstag in ein AirBnB am Meer ein. Von hier aus unternahmen wir Ausflüge zum Beispiel auf die Insel Krk oder auf Spielplätze in umliegende Dörfer, die sonnigen Abschnitte nutzen wir um kurz in den Pool zu hüpfen oder im Örtchen spazieren zu gehen. Unsere Gastgeber verwöhnten uns an einem Abend mit einer rießigen Balkanplatte und die Annehmlichkeiten einer Wohnung nutzten wir um Cupcakes zu backen, alles hübsch für den Geburtstag zu dekorieren und über Wlan die Familien zuzuschalten. Trotzdem war das unbeständige Wetter ausgerechnet zu dieser Zeit sehr schade. Naja, Hauptsache Zoé hatte einen tollen Tag 😊, schon ihr zweiter Geburtstag in Kroatien.

Die Insel Rab war unser nächstes Ziel, wir wollten den Fokus der Reise zumindest auf Regionen im Land legen, die wir noch nicht gänzlich in- und auswendig kannten. Das Wetter besserte sich ab hier deutlich, wir konnten fast täglich im Meer oder Pool baden gehen und das Campen machte wieder richtig Spaß. Auf dem Camp Valamare bekamen wir dank Nebensaison einen günstigen Platz in erster Meeresreihe, Schwimmbad, Spielplatz und ein top Restaurant in der Nähe rundeten das Angebot ab. Ein hübsch angelegter Spazierweg am Meer führte uns in 30 Minuten direkt nach Rab Stadt. Zig Eiscafés, kleine Lädchen, ein Stadtpark und am Abend eine urige Konoba in einem Felsenkeller wurden uns geboten, mehr brauchten wir nicht um glücklich zu sein. In Lopar gab es richtig schöne Sandstrände und ein großes Piratenschiff zum spielen und klettern für die Kids und ab und an konnten wir sogar frei stehen. Leider holte uns dann ausgerechnet an dem Tag, als wir die Insel verlassen wollten, die Bora ein und wir standen stundenlang an der Fähre an. Schlussendlich landeten wir in Starigrad auf dem Festland, wo wir wieder einen Front-Row-Platz auf einem tollen Camping erwischten. Im dazugehörigen Motel wurde am nächsten Tag sogar ein leckeres Frühstücksbuffet angeboten, wieder gab es Pool, Spielplätze und einen Spazierweg ins Örtchen. Es folgten entspannte Tage, anschließend ein Lagerfeuer-Abend mit einigen anderen Reisenden hoch oben in den Oliven-Hängen. Nach einem Bummel durch die Stadt Primosten landeten wir auf dem Campingplatz in Trogir, auf welchem wir vor 2 Jahren Zoé´s Geburtstag gefeiert hatten. Hier nutzten wir das schöne Wetter noch einmal voll aus, gingen Baden und schauten uns erneut die Stadt an, bevor sich eine Schlechtwetterfront über Kroatien ausbreitete. Uns wurde schnell klar, dass es wenig Sinn machte zu bleiben oder weiter gen Süden zu fahren, da uns weiter unten nur Risikogebiete mit entsprechenden Maßnahmen erwarteten. Kurzerhand wurde wieder einmal umgeplant, auf dieser Reise ja wahrlich nicht das erste Mal, und wir fuhren über Nacht über verschneite (!) kroatische Autobahnen nach Venedig.

Fazit Kroatien:

Wir waren schon so oft hier – aber es ist einfach wunderschön. Das Meer war so klar wie immer, das Essen so lecker wie immer, die Stimmung so entspannt wie immer. Daran konnte auch Corona nichts ändern. Von irgendwelchen Pandemie-Einschränkungen war kaum etwas zu spüren – weder in den öffentlichen Verkehrsmitteln, noch im Restaurant oder auf dem Schiff musste eine Maske getragen werden, auch im Freibad war alles genauso wie immer. Auch wenn wir bald jede Ecke hier kennen – wir kommen trotzdem ganz sicher bald wieder!