Sprinter-Umbau 2019/2020

Das ist er - unser Neuer. Wieder ein Sprinter, nur ein paar Jährchen jünger und ein paar Meter länger. Wir starten direkt mit dem Ausbau, im Frühjahr 2020 wollen wir soweit fertig sein. Ihr kennt uns ja - da schlummern schon wieder neue Abenteuer-Ideen in uns, die nebenher auch schon ausgetüftelt werden. Wir versuchen hier auf der Homepage monatliche Umbau-Updates zu geben und halten euch ansonsten auf Jan´s Instagram-Account auf dem Laufenden.

Update Juli/August 2019

Im ersten Schritt haben wir die Verkleidung und den Boden rausgerissen, außerdem mussten wir die Rücksitzbank ausbauen da eine 3er-Sitzbank verbaut war. Wir brauchen hinten nur eine 2er-Bank, sonst wird der Durchgang zu eng. Anschließend wurde der Sprinter ordentlich sauber gemacht und einige Roststellen (wovon er zum Glück nur sehr wenige hat) wurden bearbeitet bzw. beseitigt. Die Wände und das Fahrerhaus haben wir mit Armaflex gedämmt. Bei 7m Länge haben wir uns diesmal für eine Rückfahrkamera entschieden, die Jan ebenfalls bereits eingebaut und verkabelt hat. Auch die Kabel für die Dashcam liegen bereits. Auf dem Dach des Sprinters wurden Dachträger montiert, die später einmal als Befestigung für das Solarpanel und weitere Ideen wie Warmwasserrohre oder ggf. eine Dachbox dienen sollen.

Update September/Oktober 2019

Leider zwei eher ernüchternde Monate - der lange Urlaub, die Schwangerschaft, der aufkommende Regen - viel getan hat sich leider nicht. Immerhin haben wir uns viele weitere Ideen im Netz und auf Vanlife-Treffen geholt und uns final für ein (Farb-)konzept entschieden. Auch einige weitere Bauteile wurden bereits bestellt und viel Planungsarbeit in die kommenden Reiseziele mit dem neuen Van investiert. Wir hoffen in den kommenden beiden Monaten mehr Produktives berichten zu können.

Update November/Dezember 2019

Endlich kamen wir richtig voran, zum Jahresabschluss haben wir nochmal einige Arbeiten am Van abhaken können. Der Boden wurde mit Rostschutz gestrichen, anschließend wurden die ganzen Kabelkanäle verlegt, der Boden wurde gedämmt, die Bodenplatte kam hinein und sogar der PVC-Boden ist bereits verlegt. Im hinteren Bereich des Vans wurde ein Dachfenster eingebaut, im vorderen Teil sogar ein Dachfenster mit Ventilator. Für die Kids wurde eine 2er-Sitzbank montiert nachdem wir die alte 3er-Bank bereits hinausgeworfen hatten. Und unter den Beifahrersitz kam eine Drehkonsole. Was die Heizung angeht haben wir uns diesmal für eine Dieselheizung entschieden, genau genommen für die Autoterm Air 2D, die ebenfalls bereits verbaut ist. Um uns ab und an auch mal an den Landstrom anschließen zu können haben wir eine unauffällige DEFA Außensteckdose montiert. Darüber hinaus wurden die Kabel für den Ladebooster vorbereitet und ein Batterieladegerät für die Starterbatterie eingebaut. Und auf dem Dach befinden sich seit letzter Woche bereits zwei 100 Watt Solarpanels. Hoffen wir, dass wir in den ersten Wochen des neuen Jahres genauso zügig und erfolgreich voran kommen!

Update Januar 2020

Im Januar hatte Jan nochmal 2 ganze Wochen Urlaub und es ging richtig gut voran. Zuerst wurde die komplette Elektrik fertig gestellt und die Wohnraumbatterie inkl. dem Batteriemonitor eingebaut. Endlich konnte Jan sich seinen Wunsch von einer Lithiumbatterie erfüllen (LiFePo4). Als nächstes stand mal wieder etwas für´s Auge an - die Decke wurde mit weißen MDF-Paneelen verkleidet und es wurden schicke LED-Deckenspots angebracht. Nun ging es auch schon an den Möbelbau. Zuerst wurden die Radkästen verkleidet und gestrichen, anschließend montierten wir die Unterkonstruktion für die Hängeschränke. An dieser Stelle mussten wir kurzfristig umplanen. Unsere Idee Pappelsperrholz weiß zu lackieren hat prinzipiell gut geklappt, allerdings ist diese Holzart nicht nur leicht, sondern auch extrem weich - für uns (und vorallem unsere 2 Kinder) eindeutig zu empfindlich, um es als Möbelfronten zu nutzen. Der neue Plan sieht nun vor, beschichtetes Birkenholz zu bestellen und hieraus unsere Möbelfronten zu bauen. So werden unsere Möbel zwar leider etwas schwerer als geplant, dafür aber robuster und leichter zu reinigen. Eine Großbestellung bei diversen Onlinehändlern brachte uns neben einem Kühlschrank, einer Camping-Toilette und diversen Fenstern und Schläuchen auch unsere drei 22l-Wasserkanister, die bereits für unser zukünftiges Frischwassersystem vorbereitet wurden. 

Und noch ein größeres Teilprojekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden - unser treuer Jolly Sprinter wurde ausgeräumt, gereinigt und verkauft... Hoffen wir, dass seine Abenteuer noch nicht beendet sind und er mit seinen neuen Besitzern weiter die Welt erkunden darf.

Update Februar 2020

Im Februar verkleideten wir die Wände unseres Campers mit 3 mm dicken beschichteten Holzplatten in weiß, wodurch der ganze Innenraum gleich viel heller und freundlicher wirkte. Anschließend baute Jan die Unterkonstruktion für unsere Sitzecke. Auch im neuen Camper haben wir uns für eine Sitzecke, die zum großen Familienbett umgebaut werden kann, entschieden. Hierdurch gewinnen wir einfach jede Menge Platz im Camper im Vergleich zu einem Festbett. Diesmal wird es eine U-förmige Sitzgruppe im hinteren Bereich des Vans, in deren Kästen ordentlich viel Stauraum sein wird. Das Bett wird wieder etwa 1,80m x 2,00m groß. Bei Projectcamper bestellten wir uns passgenaue Thermomatten für unsere Fenster, welche tagsüber in einem Gepäcknetz über den Fahrersitzen aufbewahrt werden. Die Matten halten ganz einfach durch eingearbeitete Magnete am Blech um den Fenstern und dienen neben der Isolation auch zeitgleich zur Verdunklung in der Nacht - super praktisch. 

Auf dem Dach befindet sich neben den Solarpanels nun ein schwarzes Rohr, in welchem wir uns bei schönem Wetter etwas Warmwasser machen lassen können. Und am seitlichen Einstieg haben wir eine Aluleiste angebracht um die Kante des PVC-Bodens zu verdecken. 

Update März 2020

Der März stand ganz im Zeichen des Möbelbaus. Wir sind nach einigen Überlegungen bei beschichteten Multiplexplatten aus Pappelholz gelandet. Zwar alles etwas teurer als geplant, dafür sehr schön und leicht zu reinigen. Die Schnittkanten wurden mit Umleimer bearbeitet um eine noch gleichmäßigere Optik zu erhalten. Nachdem die Korpusse der beiden großen Schränke fertig gestellt waren, konnten Kühlschrank und Toilette bereits ihre neuen Plätze beziehen. Für den Kühlschrank baute Jan zusätzlich noch ein Belüftungssystem. Danach wurden bereits die ersten Lichtschalter, Bedienpanels und Steckdosen (mit integrierten USB-Anschlüssen) angebracht. Zu guter Letzt verlegten wir noch die Heizungsrohre und verbrachten viel Zeit im Netz mit der Recherche nach passenden Waschbecken, Armaturen, Polsterbezügen etc. 

Glücklicherweise machen uns bislang keine Corona-bedingten Lieferverzögerungen Probleme und wir kommen recht gut voran. Unklar ist natürlich weiterhin, ob wir unsere für dieses Jahr geplante Tour überhaupt antreten können... Mehr zu diesem Thema erfahrt ihr unter dem Menüpunkt Elternzeitreise 2020.

Update April 2020

Nachdem unsere Sitzgruppe fertiggestellt wurde (aktuell warten wir noch auf die Lieferung der bestellten Sitzpolster, drückt uns die Daumen, dass diese rechtzeitig fertig werden), machte Jan sich daran das Tischgestell zu schweißen. Hierzu hat er sich ein eigenes System überlegt und will einen stabilen dreh- und schwenkbaren Tisch selbst bauen. Auch die Platte hierfür wurde bereits geliefert - nächsten Monat sehen wir dann ob alles so klappt wie geplant :). 

Unser Frischwassersystem mit Druckpumpe und 3 einzelnen 22 l-Kanistern ist ebenfalls schon betriebsbereit. Uns war es wichtig, dass wir die Kanister entnehmen können um mal an einen Wasserhahn o.ä. zu laufen, dadurch sind wir einfach noch flexibler. Bei einem fest verbauten Tank wäre dies nicht möglich. Auch was die Reinigung betrifft haben die einzelnen Kanister große Vorteile gegenüber dem eingebauten Tank. Eine von Außen zugängliche Duschbrause ist auch schon angeschlossen und positiv getestet worden. Unseren Abwassertank haben wir am Unterboden fest verbaut und alle Leitungen sind verlegt.

Beim Möbelbau stand als nächstes die Küchenzeile an, die mit Softeinzug versehenen Schubladen waren garnicht so leicht zu bauen wie gedacht, sind nun aber fertig. Und auch unsere Arbeitsplatte kam bereits und wartet darauf final verschraubt zu werden.

Update Mai 2020

Dank 1 Woche Corona-Kurzarbeit wieder ein sehr erfolgreicher Monat - dieser Mist muss ja auch mal was Positives haben :).

Zuerst wurde die komplette Küchenzeile fertig gestellt, die Arbeitsplatte wurde verschraubt, die Schränke mit Griffen versehen. Waschbecken und Wasserhahn fanden ihre Plätze und wurden angeschlossen und auch das Gaskochfeld ist betriebsbereit. Auch alle anderen Möbel wurden fertig gestellt, Regalböden eingezogen und die letzten Oberschränke gebaut. Jan´s selbsterdachte Tischkonstruktion funktioniert, hier muss  nur noch das Tischbein lackiert werden. Nun konnten wir auch die umbaubare Bettkonstruktion finalisieren - lediglich auf die Polster warten wir leider noch immer. Spontan haben wir uns doch noch für einen kleinen Wechselrichter entschieden, nun kann Jan auch seine elektrische Zahnbürste und Tatj ihren Laptop mitnehmen.

In die Hecktür wurden zwei Fenster eingebaut und die Türen wurden von Innen mit Holz verkleidet. Um die Kanten des PVC-Bodens an der Rückbank wurde eine ordentliche Aluleiste angebracht und die Außenseite unseres Jolly Patrollers ziert bereits ein Sticker mit unserem Instagram-Namen. Dann wurde es spannend - Jan fuhr unseren Großen zum Wiegen! 2,87t bringt er auf die Waage - somit haben wir über 600 Kg Zuladung - perfekt! Am nächsten Tag ging es zur Wohnmobil-Abnahme, die unser Jolly ebenfalls mit Bravour bestand :). Die Wunschkennzeichen liegen schon bereit, die Teilkasko-Versicherung ist bereits abgeschlossen  - nächste Woche geht es zur Zulassung. 

Was nun noch fehlt ist eigentlich nur Klein-Kram, dafür aber ganz schön viel davon. Alles mit Silikon verfugen, kleine Macken mit Lack ausbessern, Tischbein lackieren, die schwarzen Wasserrohre auf das Dach legen, Sonnensegel anbringen, Mülleimer befestigen, Wäscheständer anschrauben usw. usw. - Daumen drücken, dass wir rechtzeitig fertig werden!

Update Juni 2020

Wie erwartet - das Beste kommt meist zum Schluss... es ist bislang auch einfach alles zu glatt gelaufen. Die Polster kamen schon einen Tag nach unserem letzten Beitrag - die Freude war groß, denn optisch sind sie genauso wie wir es uns gewünscht haben. Qualitativ waren sie jedoch eine Enttäuschung - bei einem der Polster hatte sich schon bei der Lieferung eine komplette Naht gelöst! Dank der Pfingstfeiertage konnten wir erst 3 Tage später jemanden erreichen und man bot uns an die Polster zur Nacharbeitung einzuschicken. Prima - wir wollen doch schon in 3 Wochen starten!

Am nächsten Tag fuhr Jan mit allen Unterlagen zur Zulassung (Dank Corona musste dieser Termin bereits vor Wochen fix vereinbart werden) - und wurde unverrichteter Dinge wieder nach Hause geschickt! Die Betriebserlaubnis von irgendeinem Amt in Marburg fehlte - ein Dokument, das man nur in Hessen benötigt... Also erst das Formular beantragen, dann einen neuen Termin auf der Zulassung vereinbaren - unser Abreisetermin rückte in immer weitere Ferne. Die Tatsache, dass unsere Kinderärztin erkrankte und alle Impftermine 3 Wochen nach hinten verschoben wurden, hat auch nicht gerade positiv dazu beigetragen...

Doch wir ließen uns nicht beirren und machten weiter (was blieb uns auch anderes übrig). Das Tischbein wurde weiß lackiert, unser 40l Warmwasserrohr auf dem Dach wurde fertiggestellt. Auf Jan´s ausdrücklichen Wunsch hin installierten wir eine 400 Watt Lightbar, das Thema "neue dicke Reifen" haben wir jedoch erstmal auf Herbst verschoben. In den Motorraum kam ein ausgedientes Fahrradkörbchen, in welchem unsere Wasserschläuche Platz fanden. Ein Haltegriff und ein weiteres Lämpchen im Fußraum vereinfachen nun den Einstieg an der Schiebetür. Gaswarner sowie ein Innen- und Außenthermometer wurden angeschlossen und an die Wände kamen kleinere Gewürzregale, Garderobenhaken u.ä. Das noch sichtbare schwarze Blech im Wohnraum beklebten wir mit grauem Filz, was letztendlich sogar noch viel schöner aussieht als wir uns erhofft hatten! Sämtliche Ritzen wurden mit Silikon verfugt, kleine Macken mit Lack ausgebessert, Ränder mit Eckleisten versehen. Und zum Schluss wurde alles mit Zierkissen, Obstnetzen, Kühlschrankmagneten und Vanlife-Stickern verziert. Das bestellte Fliegengitter für die Schiebetür passte leider nicht richtig, hierfür müssen wir uns noch Ersatz suchen, jedoch bastelte Jan uns ein Sonnensegel mit Karabinern (eine deutlich preiswertere Variante zu einer festverbauten Markise). Und dann kamen all die positiven Neuigkeiten auf einmal: ein neuer Spontantermin auf der Zulassungsstelle, ein ausgebessertes Polster für die Sitzbank (und neue Kinderarzttermine). Beim zweiten Anlauf klappten die Behördengänge reibungslos und Jan konnte sogar noch eine komplette Wartung mit sämtlichen Ölwechseln etc. durchführen. Und dann war unser Jolly Patroller endlich fertig - nur einen Tag später als geplant :).

Eines muss an dieser Stelle noch ganz deutlich gesagt werden: im Text ist immer die Rede von "wir", doch das bezieht sich ausschließlich auf die Planung und Finanzierung des neuen Sprinters. Alles, alles, alles was hier gebaut wurde hat Jan ganz alleine gemacht! Von den Gestaltungs- und Aufteilungsideen, über den Grundriss, die Auswahl und Beschaffung der Materialien bis hin zum kompletten Ausbau - Jan hat sich das gesamte Wissen hierzu selbst angeeignet und alles alleine geschafft - ich kann garnicht oft genug DANKE hierfür sagen! Ich bin wahnsinnig stolz auf dich! 

Kostenaufstellung

Wir hatten uns vorab keinen detaillierten Kostenplan gemacht, hatten nur immer ein paar Zahlen als Richtwert im Kopf. 15.000 Euro für das neue Basisfahrzeug, 15.000 Euro für den Ausbau, allerhöchste Obergrenze am Ende sollten 35.000 Euro sein. Ein so großes Projekt sollte unserer Meinung nach einfach etwas flexibel bleiben, man denke nur mal an das Holz, das sich als unpassend für unsere Möbel erwiesen hat und wir auf ein anderes, 5x so teures, umschwenken mussten.

Hier nun mal eine grobe Zusammenfassung, was wir ausgegeben haben. Die Preise verstehen sich immer inklusive der ganzen Kleinteile, Arbeitsmaterialien etc. - wir haben wirklich jede Schraube mit berechnet. Wer mehr Details wissen möchte kann sich sehr gern bei uns melden!

 

Basisfahrzeug und Modifizierung:

Mercedes Benz Sprinter 316 CDI (Bj 2016)                     18.000

2er Rücksitzbank                                                              517

Drehkonsole Beifahrersitz                                                  206

3 Fenster + 1 Lüfter inkl. Verdunklung etc.                          851

Heizung                                                                            633

Sonstiges (zB Einstiegsgriff)                                               120

Gesamt                                                                        20.327

 

 

Außenumbau:

Sonnensegel                                                                     101

Dachaufbauten                                                                 415

Sonstiges (zB Lightbar)                                                     113

Gesamt                                                                            629

 

Technik:

Energie                                                                          1.762

Elektrik                                                                            765

Gesamt                                                                         2.527

   

Ausstattung:

Boden                                                                              121

Wände                                                                             100

Decke                                                                               88

Möbelbau                                                                      2.647

Sitzgruppe                                                                    1.111

Küche                                                                           1.522

Sanitär                                                                            120

Frischwasser                                                                    256

Abwasser                                                                          99

Thermomatten                                                                 369

Arbeitsmaterialien inkl. Dämmung etc.                               979

Deko & Co.                                                                      110

Gesamt                                                                        7.522

 

Organisatorisches:

TÜV, Abnahme etc.                                                          276

 

Gesamtpreis:                                                             31.281 Euro

Erster Testlauf - klappt alles? Pros und Cons

Wir sind nun seit über 2 Wochen mit dem Fahrzeug unterwegs - Zeit für ein erstes Feedback :).

Das meiste hat wie erhofft funktioniert, uns sind auch keine Hängeschränke abgefallen oder Wasserkanister ausgelaufen :). Es fielen wirklich nur ganz kleine Modifizierungen an:

- die Schubladen haben sich in scharfen Kurven geöffnet, ein Feststellen der Kugelschnapper hat jedoch geholfen

- am PVC Boden mussten wir an der Kante im Fußraum der Kinder noch eine Leiste anbringen

- die Lüftung unseres Warmwasserrohres musste verkleinert werden weil zu viel Wasser heraus schwappte

- das Wasser im Waschbecken ist nicht richtig abgelaufen, hier hat eine Verlegung des Abwasserschlauchs geholfen

 

Unser Sonnensegel braucht natürlich ein klein wenig länger zum Aufbau als eine Markise und wir sind auf Heringe zur Befestigung angewiesen, dafür ist es viel flexibler und kann auch mal als seitlicher Sonnenschutz genutzt werden - die Kostenersparnis hat sich gelohnt!

Jan´s flexible Tischkonstruktion wird ebenfalls rege genutzt, meist haben wir den Tisch tagsüber seitlich rangeschoben sodass wir besser laufen können und man die Tischplatte als verlängerte Arbeitsplatte nutzen kann. Nur zum Essen kommt sie in die Mitte und ist hierbei deutlich stabiler als erwartet. Schade ist nur, dass es so kraftaufwendig ist die Sitzgruppe in ein Bett umzubauen und Tatj das leider nicht alleine machen kann.

Das Bett ist für 4 Personen leider grenzwertig eng, da müssen wir uns noch bissel dran gewöhnen. Aufgrund von Jan´s Größe ist quer schlafen leider auch keine Option für uns.

Das Warmwasserrohr auf dem Dach ist prinzipiell praktisch - nach einem halben Tag hat das Wasser perfekte Duschtemperatur. Allerdings sind wir mit der Entlüftung noch nicht so zufrieden - da kommt während der Fahrt noch immer zu viel Wasser raus, das müssen wir uns nochmal anschauen.

Die Drehkonsole am Beifahrersitz haben wir bislang kaum genutzt, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass die restlichen Sitzplätze mit Kindersitzen zugestellt sind und somit immer nur eine Person vorne sitzen kann - vielleicht ändert sich das in der Zukunft mal wenn zumindest die Babyschale wegfällt. 

Unser Energie-Konzept geht prima auf - wir wissen meist garnicht wohin mit dem ganzen Strom :). Die Heizung hatten wir nur einmal kurz laufen, scheint aber auch gut zu funktionieren.

Größtes Highlight ist definitiv der Lüfter - den können wir jedem wirklich nur empfehlen! Wenn hinten die Heckfenster geöffnet sind und der Lüfter auf "Rauspusten" steht, ist die Funktion fast gleichwertig mit einer Klimaanlage. Hätten wir das nur schon in den USA gehabt!

Auch mit den Thermomatten sind wir sehr zufrieden. Was jedoch definitiv noch fehlt ist ein Fliegengitter für die Schiebetür. 

Ansonsten ein durchweg positiver Testlauf :).